Planetary Futures

Der 62. Deutsche Kongress für Geographie vom 19. bis 23. September 2023 in Frankfurt am Main

Die Deutsche Gesellschaft für Geographie und die Institute für Humangeographie sowie Physische Geographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main laden vom 19. bis 23. September 2023 zum 62. Deutschen Kongress für Geographie (DKG) nach Frankfurt ein. Die Pandemie, besonders aber auch die Klimakrise führen uns mit zunehmender Deutlichkeit vor Augen, dass sich die westliche Moderne mit ihrer hemmungslosen Ausbeutung des Planeten und ihrem unerschütterlichen Glauben an wirtschaftliches Wachstum und technologischen Fortschritt dem Ende nähert. Wir befinden uns in kritischen Zeiten, in denen das Überleben seine Selbstverständlichkeit verloren hat. Mit dem Motto „Planetary Futures“ unterstreicht der 62. DKG das besondere Potenzial der Geographie, sich multidimensional, interdisziplinär, theoretisch und angewandt mit der Erde als Ort planetarischen Lebens wissenschaftlich auseinandersetzen und kritische Beiträge zur Gestaltung zukünftigen Lebens liefern zu können.

Tagungsablauf

Der DKG 2023 beginnt am Dienstag (19.09.2022) mit Verbandssitzungen und endet am Samstag (23.09.2022) mit Exkursionen durch Frankfurt und die Rhein-Main-Region. Von Mittwoch (20.09.22) bis Freitag (22.09.2022) stehen Fachsitzungen und Keynote Lectures im Zentrum des wissenschaftlichen Austauschs. Sitzungen geographischer Arbeitskreise, Veranstaltungen der Teilverbände sowie der Junge Kongress für Geographie werden als besonders gekennzeichnete Veranstaltungen in das Tagungsprogramm integriert. Jeder Tag klingt mit Abendveranstaltungen aus, die nach zwei Jahren Pandemie sowohl neue Begegnungen wie auch ungezwungenes Wiedersehen ermöglichen sollen.

Fachsitzugen

Die Vorgaben für die formale und inhaltliche Gestaltung der Fachsitzungen sind schlank gehalten. Gerne dürfen sich Sitzungsvorschläge am Tagungsmotto orientieren, müssen das aber nicht. Es gibt keine vorab festgelegten Leitthemen. 90-minütige Fachsitzungen an den Vor- und Nachmittagen bilden das Gerüst des Kongresses. Wie die 90 Minuten gefüllt werden, entscheiden die jeweiligen Sitzungsleitungen. Möglich sind klassische Vortragssitzungen (vier Vorträge pro Sitzung), Paneldiskussionen (Kurzinput von bis zu fünf Panelists mit gemeinsamer Diskussion), Lectures (einzelner Vortrag mit Diskussion, beispielsweise Journal Lectures) sowie Lightning Sessions (bis zu zehn Kurzvorträge). Weitere Gestaltungsideen können im Rahmen des Call for Sessions als Sonderveranstaltungen vorgeschlagen werden. Fachsitzungen müssen wie auch in der Vergangenheit von mindestens zwei Fachvertreter*innen eingereicht werden, die im Idealfall von unterschiedlichen Instituten kommen. Es sind maximal zwei Sitzungsvorschläge pro Teilnehmer*in möglich.

Der Call for Sessions startet am 17. Oktober 2022. Beiträge können in den genannten Veranstaltungsformaten bis zum 22. Dezember 2022 über die Kongresshomepage eingereicht werden. Hier finden Sie ab Anfang Oktober auch detailliertere Informationen und Hinweise zum Kongress und zur Sitzungseinreichung. Der Call for Papers beginnt aller Voraussicht nach am 23. Januar 2023.