Künstlerisch-performative Zugänge zu Raum (1/2): Stadt anders denken

Fachsitzung
Lightning Talks
Sitzungs-ID
FS-497
Sitzungsreihe
Gehe zu: Teil (2/2)
Termin
Freitag (22. September 2023), 14:30–16:00
Raum
HZ 13
Sitzungsleitung
Lea Bauer (Universität Leipzig)
Kristine Beurskens (Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL))
Nora Küttel (MLU Halle-Wittenberg)
Eva Nöthen (Goethe-Universität Frankfurt)
Sabine Zahn (Berlin)
Kurz­be­schreib­ung
Die Doppelsitzung „Künstlerisch-performative Zugänge zu Raum“ lädt dazu ein, verschiedene (stadt)geographische Perspektiven auf und Erfahrungen mit künstlerisch-performativen Forschungsweisen kennenzulernen und eine choreographisch-urbane Forschungspraktik auszuprobieren. Diese erste Sitzung nähert sich dem Thema, indem verschiedene geographische Perspektiven auf und Erfahrungen mit künstlerisch-performativen, verkörperten und ästhetischen Forschungsweisen in Form von Kurzvorträgen zusammengebracht werden.
Schlag­wörter
Raum, Stadtgeographie, Feldforschung, Transdisziplinarität, Visuelle Geographie, Methoden, Künstlerische Forschung
Stefanie Bürkle (TU Berlin)
Mit Kunst forschen
Anna Yukelson (Stadtplanungsamt Frankfurt am Main)
Petra Kanamueller (Magistrat der Stadt Frankfurt am Main - Stadtplanungsamt)
Transformation der Stadtlandschaft durch partizipative Tanz-Performance: Vom Raum der Abgrenzung zum Raum der Begegnung
Johanna Lehmann (Universität Jena)
RaumStadtKunst
Cornelia Steinhäuser (Westfälische-Wilhelms-Universität Münster)
Von artistic research zu kreativen Methoden der Geographie

Abstract der Sitzung

In den vergangenen Jahren haben künstlerische Ansätze in der Geographie zugenommen und sich ausdifferenziert. Eine Weiterentwicklung insbesondere performativ-raumbezogener Forschungsweisen bedarf jedoch kontinuierlicher interdisziplinärer Auseinandersetzungen und Experimente. Denn gerade performative Annäherungen an Raum bieten Potential, das verkörperte Erleben und Erfahren routinierter Raumwahrnehmung zu durchbrechen. Sie können so Voraussetzungen schaffen, um beispielsweise dichte(re) Beschreibungen anzufertigen, neue Raumimaginationen zu entwickeln und alltägliche, aber auch planerische und/oder gestalterische Raumpraktiken grundlegend partizipatorisch zu wenden. Mit der Doppelsitzung möchten wir daher in Teil 1 eine Gelegenheit für einen Austausch performativ-geographischer Perspektiven aufspannen und in Teil 2 gemeinsam einen Zugang zur performativ-choreographischen Annäherung an Raum erproben.

Die erste Sitzung „Künstlerisch-performative Zugänge zu Raum I: Stadt anders denken“ nähert sich dem Thema, indem verschiedene geographische Perspektiven auf und Erfahrungen mit künstlerisch-performativen, verkörperten und ästhetischen Forschungsweisen in Form von Kurzvorträgen zusammengebracht werden. Mit der Möglichkeit zur Response durch Moderierende, Vortragende und Zuhörende schließt die Sitzung.

Wir freuen wir uns über Einreichungen für Kurzinputs zu …

Die zweite Sitzung „Künstlerisch-performative Zugänge zu Raum II: Stadt anders praktizieren“ lädt in eine urbane Forschungspraxis von und mit der Choreographin Sabine Zahn ein. Diese praktisch ausgerichtete Sitzung widmet sich der körperlichen Erkundung von Örtlichkeiten im Umfeld des Tagungsortes. Gegliedert in ein warm up, mehrere scores und eine ausführliche Reflexion werden choreographische Strategien in Bezug zu städtischer Raumproduktion gemeinsam praktiziert. Teilnehmende werden durch verschiedene Bewegungsaufgaben in der Stadt geführt, um Wechselwirkungen zwischen Materialität, Wahrnehmung und Tun, zwischen Bezugnahmen und Raumverständnis als beweglichen Prozess zu erleben, zu beobachten und miteinander zu erörtern.

Bitte beachten: Eine Teilnahme nur an Sitzung 1 ist möglich. Für eine Teilnahme an Sitzung 2 ist der Besuch von Sitzung 1 empfohlen. Die Anzahl der Teilnehmenden ist bei Sitzung 2 auf 12 Personen begrenzt und erfordert aktives Mitmachen. Wir bitten um Anmeldung bis zum 11.09.2023 hier https://terminplaner6.dfn.de/de/b/b266981fb102aa7a6fbec09672c8bc44-83523.