Urban future-making: Raum-zeitliche Widersprüche in der Aushandlung städtischer Zukünfte

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Leitung
Monika Grubbauer (HafenCity Universität Hamburg)
Katharina Manderscheid (Universität Hamburg)
Lucas Pohl (HU Berlin)
Referenz
83203
Kurz­be­schreib­ung
Die Sitzung widmet sich der urbanen Zukunftsgestaltung im Kontext raum-zeitlicher Widersprüche, die im Handlungsfeld städtischer Transformation aktuell wirksam werden und die Handlungsspielräume und Strategien städtischer Akteur*innen prägen.
Es handelt sich bei dieser Sitzung um eine Lightning Session mit etwa fünfminütigen Kurzvorträgen. Bitte reichen Sie nur Beiträge ein, die als Lightning Talk konzipiert sind.

Städte stehen in den sich gegenwärtig überlagernden Krisendynamiken im Zentrum der Aufmerksamkeit: Im Hinblick auf die ökonomischen, ökologischen, gesundheitlichen und geopolitischen Herausforderungen werden Städte sowohl zu Ausgangspunkten und Austragungsorten als auch zu Orten möglicher Auswege. Städte stellen folglich relevante Orte dar, an denen kollektive Zukunftspfade entworfen, prognostiziert und gesellschaftlich ausgehandelt werden. Dabei kommen verschiedenen städtischen Akteur*innen (z.B. aus Planung, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) Handlungsspielräume zu, diese Prozesse aktiv mitzugestalten.

Vor diesem Hintergrund widmet sich die Fachsitzung der Frage, wie städtische Zukünfte aktuell entworfen, verhandelt und implementiert werden. Der Fokus liegt hierbei auf den raum-zeitlichen Widersprüchen, die im Handlungsfeld städtischer Transformation aktuell wirksam werden und die Handlungsspielräume und Strategien städtischer Akteur*innen prägen. Auf der einen Seite verlangen die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen einen grundlegenden Wandel der bestehenden Verhältnisse und es besteht enormer Handlungsdruck. Auf der anderen Seite sorgen die bestehenden politischen, rechtlichen und gebauten Strukturen beharrlich dafür, dass dieser Wandel ausbleibt oder nur schwerlich vorankommt. Der Komplexität der städtischen Interessen und Herausforderungen begegnen viele Stadtverwaltungen mit Experimenten und kurzfristigen Interventionen, die an die Stelle integraler Lösungen getreten sind. Jedoch stehen deren begrenzte Zeithorizonte im Widerspruch zu langfristigen Transformationen, etwa im Kontext der Klimaveränderung. Im Hinblick auf räumliche Maßstabsebenen steht die notwendige Orientierung an multiplen globalen Interdependenzen in einem Spannungsverhältnis zur räumlich-lokalen Verankerung und Begrenztheit baulicher und planerischer Interventionen.

Als geplante Lightning Session lädt die Sitzung zu Kurzvorträgen ein, die sich entlang von theoriegeleiteten Fragen mit urbaner Zukunftsgestaltung beschäftigen. Das Ziel ist es, unterschiedliche konzeptionelle Sichtweisen auf die raum-zeitlichen Widersprüche urbaner Zukunftsproduktionen zu diskutieren. Fragen, die sich uns hierbei stellen, sind etwa:

Wir freuen uns über Einreichungen, die diese und ähnliche Fragen in den Fokus rücken.

Bitte notieren Sie sich für die Beitragseinreichung zu dieser Sitzung die folgende Referenznummer:
83203
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